Das Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum) ist nach dem Elefanten eines der grössten Landtiere.
Breitmaulnashorn: Ceratotherium simum
Breitmaulnashörner haben eine breites Maul und einen Buckel auf dem Nacken. Nashörner leben in kleinen Herden mit einem Alphamännchen, mehreren Weibchen und Ihren Jungen und einigen in der Hierarchie niedriger stehenden Bullen in der Savanne und offenem Buschland mit ausreichend Wasser um zu Baden und zu drinken. Breitmaulnashörner sehen nicht sehr gut, machen diesen Nachteil aber mit einem ausgezeichnetem Gehör,- und Geruchssinn wieder wett. Ebenfalls erreichen die Tiere im Lauf bis zu 50 bis 60 km/h.
Das langsame Aussterben der Nashörner in Afrika und Sumatra ist besorgniserregend. Forscher des vorletzten Jahrhunderts berichteten zum Beispiel von einer Unmenge von Nashörner in der Savanne Afrikas.
Erst die Einführung moderner Schusswaffen und die massive Besiedlung Afrikas durch europäische Einwanderer führten zum Populationseinbruch der Nashörner. Dies brachte, neben dem Spitzmaulnashorn, auch fast das Breitmaulnashorn an den Rande der Ausrottung. Allerdings hat sich der Bestand des sogenannte südliche Breitmaulnashorns von nur 20 Tieren im Jahre 1885 bis auf fast 9000 Tiere erholt.
Kein Video?
Download latest Flash Player