Der als gefährdet eingestufte Borneo Orang Utan (Pongo pygmaeus pygmaeus) ist ein Menschenaffe wie der Gorilla oder der Schimpanse.
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Die Tiere haben sehr lange Arme, die Sie für die Fortbewegung in den Bäumen Ihrer Heimat, tropische Regenwälder bis zu einer Höhe von 800m, benötigen. Die Hände und Füsse sind wie Haken geformt, auch dies erleichert das klettern. Orang Utans sind ebenso wie Schimpansen dazu fähig Äste als Werkzeug zur Nahrungsbeschaffung zu benutzen.
Orang Utan heisst auch wörtlich übersetzt "Waldmensch".
Die Kopf-Rumpflänge der Weibchen beträgt ca. 78 cm und die der Männchen im Mittel fast einen Meter. Weibchen erreichen dabei ein Gewicht von 40-50 kg und Männchen 60-90 kg.
Männchen haben Wangensäcke und einen Kehlsack, die es Ihnen ermöglichen sehr laut zu rufen. Dies ist wahrscheinlich eine Anpassung an Ihre Heimat, in der dichte Vegetation jeglichen Ton sehr schnell dämpft.
Orang Utans haben verhältnismäßig große Gehirne und sind sehr intelligent und sind einer der am langsamsten sich fortpflanzenden Arten. Sie gebären nur alle 8 Jahre und Weibchen starten ihre Rolle als Mutter nicht bevor Sie 15 Jahre alt sind. Der Nachwuchs wird bis zu drei Jahre lang von der Mutter herum getragen und bleibt weitere drei Jahre im engen Kontakt zu den Eltern
Diese Art ist heute hauptsächlich durch Habitatsverlust gefährdet, der sich durch illegales Abholzen im politisch instabilen Indonesien weiterhin fortsetzt. Obwohl das Tier national und international geschützt ist, besteht weiterhin Besorgnis, dass diese Art bald ausgerottet ist, wenn die Populationen weiterhin so dramatisch abnehmen und auch durch Wiedereinsiedlungen in Gefangenschaft gehaltener Tiere nicht gerettet werden können.