Der Atlasspinner (Attacus atlas) ist ein in Südostasien lebender Nachtfalter.
Dieser Schmetterling hat mit rund 30 cm eine der größten Flügelspannweiten und die größte Flügelfläche aller Schmetterlinge.
Als größter Schmetterling überhaupt gilt der Eulenfalter (Thysania agrippina).
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Die größeren passiven Weibchen stoßen Sexualpheromone aus um Männchen zur Paarung anzulocken, die diese Pheromone mit Chemorezeptoren auf Ihren fächerförmigen Fühlern selbst kilometerweit entfernt noch identifizieren
können. Sollte das Weibchen keinen Partner finden ist Sie zur Jungfernzeugung fähig aus der dann ausschließlich
Männchen erzeugt werden.
Nach der Paarung legen die Weibchen dann eine Anzahl von rundlichen Eiern auf die Unterseite von Blättern, aus
denen dann die weißlich-grauen bis grünen Raupen schlüpfen die sich dann mit den Blättern bestimmter Pflanzen vollfressen bis sie eine Größe von ca. 11 cm erreicht haben. Dann verpuppen sie sich und erscheinen 4 Wochen später als ausgewachsene Tiere.
Wie alle Pfauenspinner (Saturniidae) erwirbt dieser prächtig gefärbte Nachtfalter all seine Nahrung als Raupe und haben keinen Verdauungstrakt oder funktionierende Mundwerkzeuge und lebt die ein bis zwei Wochen des Adultstadiums ausschließlich vom im Raupenstadium aufgebauten Reserven.
Warum der Atlasspinner Atlas heisst ist unklar. Eine Meinung besagt, daß er nach dem griechischen mythologischen Titanen benannt ist, während eine andere Meinung die kartenähnliche Flügelzeichnung als Ursache des Namens Atlas sieht.
Diese Flügelzeichnung soll angeblich Augen imitieren um Fraßfeinde vom lebenswichtigen Körper abzulenken. Eine
anthropogene Interpretation ist daß es sich spezifisch um eine Schlangenkopfimitation handeln soll.
Diese Interpretation kommt wohl vom kantonesischen Namen dieses Falters der sich als Schlangenkopfmotte übersetzt. Ob die Augendarstellung nun wirklich spezifisch eine Schlange imitiert sei dahingestellt.
Verwandlung des Riesenseidenspinners, Hyalophora euryalus: