Der afrikanische Wildhund (Lycaon pictus) lebt in der afrikanischen Savanne südlich der Sahara.
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Diese Art ist eine der bemerkenswertesten Tiere der afrikanischen Ebenen. Leider sind sie aber auch die am meisten gefährdete Raubtiere Afrikas.
Afrikanischer Wildhund: Lycaon pictus
Afrikanische Wildhunde leben in Rudeln und jagen gemeinschaftlich. Die Tiere kollaborieren in der Aufzucht der Jungtiere. Sie jagen hauptsächlich grasende Tiere wie Gazellen, Zebras, Springböcke und Gnus. Die meisten Raubtiere jagen in dem Sie sich anschleichen oder ihrer Beute auflauern. Afrikanische Wildhunde machen jedoch keinen Versuche sich zu verstecken.
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Sie nähern sich einfach einer Herde, warten bis die Tiere zu fliehen anfangen und konzentrieren sich dann auf ein meist altes oder krankes Tier und jagen es bis zu über eine Stunde bis es erschöpft ist. Manchmal schneiden diese klugen Jäger dem Beutetier auch den Weg ab. Die Beute wird dann langsam zerrissen und stirbt nicht schnell wie bei dem bei den Großkatzen üblichen Kehlbiss.
Diese Tiere sind gefährdet da man Sie als Schädling ansieht und sie vergiftet, weil sie an eingeführten Krankheiten wie der Staupe oder Tollwut sterben und weil die großen Herden von den Sie sich ernähren hauptsächlich nur noch in Wildtierreservaten vorkommen.
Früher war es üblich das man häufig 100 Tiere starke Rudel antraf, während heute ein Rudel nur noch aus 10 Tieren besteht. Die Gesamtanzahl dieser Art in der Serengeti wird auf nur noch 60 Tiere geschätzt, die Gesamtanzahl auf 5,600 Tiere.